Monatsrückblick April 2020

Monatsrückblick April 2020

April, April, der macht was er will…

Hach, ich blätter so durch meinen Terminkalender und werde ganz wehmütig, nicht nur wegen meiner eigenen Termine, die alle nicht so stattgefunden haben, wie sie dort im Kalender vermerkt sind, sondern gerade auch wegen der Termine meiner Töchter. Kein Ballett mit den anderen Kindern, dafür Ballett auf Youtube und im Fernsehen, um das nach zu tanzen. Kein Kinderturnen für die Kleine und auch die Große, dafür ein Parcour durch das Kinderzimmer und auf der Straße. Das Turnen bei Youtube war nicht so ihr Ding. Irgendwann stand ich alleine vor dem Bildschirm.

Ostern als kleine Familie

Traurigkeit ist da bei mir. Ostern ohne richtige Gottesdienste und ohne die Familie so richtig zu treffen. Alles ist online und alles ist so fern und doch so nah. Mit den Kindern habe ich öfter Kindergottesdienste geschaut und gefeiert. Ich habe gemerkt, dass sich meine „Sehweise“ geändert hat. Hab ich vorher darauf geachtet, ob es mir gefällt oder ob es ansprechend gestaltet wurde, so habe ich nun registriert, wie selbstsicher sich mein Gegenüber vor der Kamera bewegt. Ist er oder sie es gewohnt sich vor der Kamera zu bewegen und hat auch Spass daran oder scheint es nur eine Pflichtaufgabe zu sein…

Ja, durch mein eigenes Onlinebusiness hat sich meine Sichtweise erweitert. Wie fühlt sich die Person, die gerade vor der Kamera sitzt?

Wie fühle ich mich, wenn ich vor der Kamera sitze?

Für mich ist es eine mitlerweile so schön geworden, mit anderen im Kontakt zu sein und meine Botschaft: Veränderung ist möglich! Nach außen zu bringen.

Isabel Schönig - traumasensible Geburtsvorbereitung
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Für Frauen mit traumatischen Erfahrungen ist es oft schwierig sich selbst zu vertrauen und in ihr Vertrauen zu kommen bei ihrer Geburt. ich möchte mit der Gruppe: Schwangerschaft und traumasensible Geburtsvorbereitung dazu beitragen, dass sich Frauen austauschen können und sich auf den Weg machen ihre Geburt so zu gestalten, dass sie ihnen gut tut und sie für ihr weiteres Leben stärkt. Ich freue mich darüber, dass sich schon ein paar Frauen über ihre Wünsche und Vorstellungen austauschen.

Ja auch das war der April: In eine Isolation herein und an ganz anderer Stelle aus einer inneren Isolation heraus.

Wie war dein April? Wie hat sich dein April angefühlt, so im sinne von Corona oder auch ganz daran vorbei?

Lebendigkeit im Mai
Der Mai bringt Lebendigkeit

Was der Mai 2020 bringen wird:

Ja, der Mai, der Mai… Der Mai bringt leben und Lebendigkeit, mehr Bewegung… Die Spielplätze dürfen ab Sonntag wieder geöffnet werden und ich freue mich über einen kleinen Teil mehr Normalität für die Kindern.

Der Mai, der Mai steht auch ganz in der Planung weiterer Ideen für mein Business. Ich möchte mit einem Kurs starten für Frauen mit traumatischen Erfahrungen und sie traumasenibel hin zu ihrer Geburt begleiten.

Was planst du im Mai?

Ein Geburtsplan und eine Doula

Ein Geburtsplan und eine Doula

Ich durfte Juliane Kleinke interviewen. Sie erzählt über ihren Geburtsplan und ihre Doula bei der Geburt ihres Kindes.

Am Anfang berichtet Juliane, wie sie auf die Idee kam, dass sie einen Geburtsplan und eine Doula für die zweite Geburt braucht. Überlege dir, ob du dir das anhören magst und kannst, denn sie erzählt von unschönen Momenten in ihrer ersten Geburt.

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Du findest Juliane bei Instagram unter Freiheitliebemilda

2019

2019

Ich nehme dich mit durch mein aufregendes Jahr. Mit anderen Familien sind wir in dieses Jahr gestartet. Unsere Kinder waren mit die Jüngsten und so war es für sie zum Teil schwierig, mit den anderen in Kontakt zu kommen. Das schönste war für sie das Tanzen am Silvesterabend an dem gerade die Große mit anderen Mädchen sich auch zu ihr bekannter Musik bewegen konnte.

Leckere Pralinen in der Jugendherberge Montabaur

Ansonsten durften wir zu den Sternen reisen und lernen, dass es keine zweite Erde in greifbarer Nähe gibt.

Und da es neben einer zweiten Erde auch kein zweites Leben gibt, habe ich mich für eine Veränderung in meiner Arbeitsweise entschieden. Doch so ganz ohne unterstützung wollte ich diesen Weg nicht wagen. So habe ich mich für das Mama goes Business Programm von Lena Busch entschieden.

Bedürfnisorientierung sollte nicht nur im Umgang mit meinen Kindern gelten, sondern auch im Umgang mit mir selbst. Wie kann ich Familie und Arbeit miteinander so verbinden, dass es mir damit gut geht? Wie kann ich meinem Bedüfnis nach Arbeiten nachgehen und für meine Kinder da sein?

Zeit mal nur für mich ist ein wichtiges Gut

Ein weiteres Bedürfnis war und ist es für mich, mich mit anderen Familien zu vernetzen und so haben wir an einem Familienwochenende teilgenommen. Auch hier waren unsere mit einem und drei Jahren die jünsten Kinder. Ist das Interesse bei Familien mit jüngeren Kindern nicht so groß oder sind diese Familien so belastet, dass sie nicht über den Tellerrand schauen können?

Dabei tut es mir so gut, in den Austausch zu kommen mit anderen und zu sehen, wie andere Familien ihren Alltag gestalten.

Der Sommer mit viel Eis, Sonnenschein und Wasser folgte. Die Kinder lieben es mit Wasser zu plantschen und so war fast jeden Tag das Plantschbecken der erste Anlaufpunkt.

Plantschen im Marktbrunnen hat auch mal Abkühlung gebracht.

So war das halbe Jahr auch schon fast um und ich musste mir Gedanken machen, wie die Eingewöhnung der Kleinen in die Kita laufen soll. Eine aufregende Zeit und für mich mit viel Unsicherheit verbunden, die dann in Sicherheit und Zuversicht enden durfte, im Vertrauen darauf, dass meine Kleine zeigen wird, wenn etwas ist, was ihr nicht gut tut. An anderer Stelle mehr dazu, wieso ich ein Jahr zuvor die Eingewöhnung bei der Tagesmutter abgebrochen habe und mich für ein weiteres Jahr Elternzeit entschieden habe, was meinem Arbeitgeber schwer gefallen ist.

Die Eingewöhnung ist gut gelaufen und meine Kleine fühlt sich dort gut aufgehoben. Auch mein Arbeitsstart war gut.

Eine neue Stufe der Vereinbahrkeit und Unvereinbahrkeit ist bei uns eingezogen und nochmal mehr der Wunsch nach bedürfnisorientiertem Arbeiten. Mit meiner Teilselbstständigkeit kann ich das phasenweise Leben. Es bringt noch kein Geld in mein Portemonai und es macht mir Freude. Ich merke, ich bin auf dem richtigen Weg. Ich darf so arbeiten, wie es zu mir und unserem Leben passt.

In meinem angestellten Leben sah und sieht das noch etwas anders aus. Es ist wichtig, dass ich zu bestimmten Zeiten an bestimmten Orten sein musste. Ich arbeite gern und wünsche mir, dass sich da durch zusätzliche Möglichkeiten mehr Freiheit bietet.

Kurz vor dem Start der Febub

Der November war weiter geprägt von Neuem, so bin ich nach 4 Jahren das erste Mal gleich zwei Mal alleine über Nacht weg gewesen. Zuerst in Essen bei der Febub. Was für ein Abenteuer und was für eine Erfahrung. Ich darf mich trauen, ich darf auch für mich wieder Freiheit einfordern. Ich darf in die bedürfnisorientierte Blase abtauchen und mein bestes im Umgang mit meinen Kindern und mir geben.

Mein Zweites alleinige übernachten war zwei Wochen später zum Live Treffen von Mama Goes Business. So schön, die Menschen in der Realität zu treffen, die mir schon online ans Herz gewachsen sind. Online und Offline sind so nah beieinander, auch wenn mehrere hundert Kilometer zwischen uns liegen.

Für mich war dieses Wochenende auch in anderer Hinsicht ein wichtiger Schritt. Ich habe mich gezeigt, habe mein Business konkretisiert und mich getraut das Laut auszusprechen, was eh schon als Idee in meinem Kopf war.

Mich auf die Begleitung von schwangeren Frauen zu spezialisieren, die in ihrer Geschichte sexuelle Gewalt Erfahrung gemacht haben.

Für alle Frauen finde ich es wichtig, sich mit ihrer Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett auseinander zu setzen. Zu prüfen, was gut tut und was für einen guten Bindungsaufbau wichtig ist. Doch gerade für Frauen, die wissen, dass sie durch Situationen getriggert werden ist es essentiell sich damit auseinander zu setzen, dass Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett ebenfalls Möglichkeiten bereithält, dass diese triggern können.

So soll das Jahr 2020 Frauen in den Blick nehmen, die sexuelle Gewalt erlebt haben. Sie aufklären, was für Möglichkeiten in einer besonderen Zeit bestehen, damit Geburt nicht retraumatisierend wirkt, sondern ein Aspekt, der heilend und stärkend ist.

Durch die Aufklärung und Begleitung möchte ich mit Familie rundherum einen Baustein bieten transgenerationales Trauma zu stoppen, so dass jedes Kind die Möglichkeit hat mit eigenem leeren Rucksack ins Leben zu starten und nicht mit dem seiner Mutter.

2020 wird so einiges bereithalten: Das Jahr und das Jahrzehnt. Neue Schritte wollen gegangen werden. Neue Wege gesehen. Es wird sich zeigen, wohin mich dieses Jahr führen wird und was ich erleben darf. Ich freue mich und bin aufgeregt.

Wo möchtest du 2020 stehen?

Was soll dir 2020 bringen?

Auch eine Geburt

Auch eine Geburt

Seit März 2019 beschäftige ich mich mit Familie rundherum mit verschiedenen Themen rund um die Familie.

Mit der neuen Website – mit meiner neuen Geburt werde ich mich nun auf die Zeit vor der Schwangerschaft, die Zeit der Schwangerschaft und das erste Jahr mit Baby beschäftigen.

Ein aufregender Zeitraum einer Frau. Das werden einer Frau als Mutter. Das werden eines Paares als Familie.

Eine aufregende Zeit nun auch für mich nach der Zeit des Zusammenwachsens als Familie: mein eigenes Business und zwar online, um möglichst viele Familien zu erreichen und zu begleiten. Neben meiner halben Stelle in einer Fachstelle für Frühe Hilfen, bei der ich Schwangere und Familien mit Kindern bis zum dritten Lebensjahr begleite, möchte ich den Fokus stärker auf dich als Frau, werdende Mama und Mama richten. Möchte mit dir Wege gehen hin zu einer selbstbestimmten Geburt, starken Frau und bedürfnisorientierten Umgang für alle Familienmitglieder.

Folge mir gerne auf meinem Blog und erhalte interessante Einblicke und Informationen, um einen bestmöglichen Start in euren neuen Lebensabschnitt.

Vor allem liegen mir die Frauen am herzen, die in ihrer Kindheit negative Erfahrungen gemacht haben und mit ihren Kindern selbst anders umgehen möchten. Die sich auf dem Weg befinden zu sich selbst, die bei der Wahl eines guten Geburtsortes unsicher sind, Ängste spüren vor möglichen Triggern…

… die sich einen schönen Start in die gemeinsame Zeit als Familie wünschen.

Lass uns gemeinsam die Welt verändern – hin zu bindungsstarken Familien.